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Österreichs Forschungs-Hotspot der Molekularbiologie: das IMP am Vienna BioCenter

Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) am Vienna BioCenter gehört zu den herausragenden Forschungsinstituten in der europäischen Wissenschaftslandschaft. 15 Arbeitsgruppen mit über 220 Forschenden aus 40 Ländern suchen hier seit 1985 Antworten auf grundlegende Fragen der Molekularbiologie. Das IMP wird von Boehringer Ingelheim und über Projektfördermittel finanziert. Forscher des IMP sind global vernetzt und belegen Spitzenplätze bei Rankings von Forschungsindikatoren.

Die Unterstützung des IMP durch Molekularbiologen von Weltrang zeigt, dass das Institut zu den führenden seiner Art gehört.

Das IMP betreibt innovative Forschung auf höchstem Niveau, was sich in vielen Errungenschaften zeigt. IMP-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler veröffentlichen jährlich rund 75 Studien in internationalen Peer-Review-Journalen. Eine beeindruckende Anzahl von Stipendien und Preisen wurden an IMP-Wissenschaftler vergeben, darunter 20 hoch angesehene ERC-Grants seit 2007, sowie 5 Wittgenstein-Preise

Top-Platzierungen in wichtigen Forschungsrankings

Etwa zwei Drittel der IMP Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter erhielten im Lauf ihrer Karriere einen oder mehrere ERC-Grants, ein Drittel sind gewählte Mitglieder der European Molecular Biology Organization (EMBO). Das sind einfache und robuste Exzellenzindikatoren, die auch leicht vergleichbar mit anderen Institutionen sind – und die das IMP als Teil der führenden Wissenschafts-Hot-Spots in Europa ausweisen. Mit einer Erfolgsquote von 60% bei ERC-Grant-Bewerbungen liegt das IMP gar auf Platz 3 unter fast 200 Instituten und Universitäten in Europa, wie eine Statistik des ERC aus dem Jahr 2019 belegt.

Die Position des IMP.... es ist der Porsche der mittelgroßen Forschungseinrichtungen in Europa!

Thomas Jenuwein, IMP-Alumus, Max Planck Direktor und Porschefahrer

Die IMP-Spitzenforschung bringt viel Geld nach Wien: Rund 36 Millionen Euro werden pro Jahr am IMP investiert, etwa zwei Drittel davon vom deutschen Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim, ein Drittel über Projektförderungen.

Forschung und das Vienna BioCenter

Seit der Gründung des IMP im Jahr 1985 befassen sich die Wissenschaftler des Instituts mit den wichtigen Fragen in Forschungsbereichen wie Molekular- und Zellbiologie, Strukturbiologie und Biochemie, Genexpression und Chromosomenbiologie, Stammzellbiologie und -entwicklung, Immunologie und Krebs, sowie Neurowissenschaften.

Im Rahmen ihrer Forschungsziele wenden die Wissenschaftler des IMP modernste Methoden und Geräte der Molekulargenetik, Bildgebung, Biochemie und Strukturbiologie an einer Reihe von Modellsystemen an.

Knapp 100 Forschungsgruppen, verteilt auf 4 Institute - dazu 3 Universtiäten und etwa 25 Biotechunternehmen. Das ist das Vienna BioCenter, mit dem IMP als Herzstück.

Der Standort des IMP im Vienna BioCenter, das im Lauf von drei Jahrzehnten rund um das IMP gewachsen ist, stellt sicher, dass seine Forschung fest in einem der dynamischsten Forschungszentren Europas verankert ist. Insbesondere zwei Institute der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und eines der Universität Wien und der Medizinischen Universität - IMBA, GMI und Max Perutz Labs - arbeiten eng mit dem IMP zusammen. In Summe forschen und arbeiten 1800 Personen an vier Instituten, drei Universitäten und zwei Dutzend Biotechunternehmen des Vienna BioCenters.

Die Arbeitssprache aller Institute ist Englisch. Die vier Institute engagieren sich stark in der Bildung und organisieren ein gemeinsames internationales Doktorandenprogramm, ein Sommerkursprogramm, und ein Postdoktorandenprogramm, die jeweils junge Wissenschaftler aus der ganzen Welt anziehen.

Mehr über die Forschung am IMP

Weitere Informationen finden Sie auf Englisch unter www.imp.ac.at.